Idee & Geschichte

Idee und Geschichte

Vielfalt – Qualität – Begegnung

 

 

Das SDL ist das größte Schultheaterfestival in Europa.

Es präsentiert in sechs Tagen die Vielfalt von Schultheater aller Schulformen und Schulstufen aus allen 16 deutschen Bundesländern. Das SDL zeigt beispielhaftes Schultheater, das durch seine ästhetische Vielfalt impulsgebend für die schulische Praxis ist.

 

Im Rahmen der zeitgleich stattfindenden Fachtagung
wird das Festivalthema auch wissenschaftlich beleuchtet und in Workshops und Fachforen didaktisch vertieft.

Seit über 30 Jahren ist das SDL zentraler Begegnungsort für die Schultheaterszene. Schultheater bewegt etwas:
in Schüler*innen, in Schulen und in der Gesellschaft.

 

 

Veranstalter

 • Bundesverband Theater in Schulen

 • Landesverbände

 

Teilnehmer

 • ca. 300 Schüler*innen

 • ca. 150 Theaterlehrer*innen und Theaterpädagog*innen

 

Ort

 • jährlich in einem anderen deutschen Bundesland

 

Struktur

 • Ein bundesweiter künstlerischer Wettbewerb

 • Jährlich wechselnde Themenschwerpunkte

 • Eine Schultheateraufführung aus jedem Bundesland

 • Nachgespräche und Diskussionen

 • Werkstätten

 • Fachtagung – Theorie- und Praxisteil

 • Rahmenprogramm

 

 

AUSFÜHRLICHER TEXT ZUR
STRUKTUR DES FESTIVALS (PDF)

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Neu: Das Coaching-System

Der Bundesverband Theater in Schulen (BVTS) hat im Jahr 2017 begonnen, zur Qualitätssteigerung der Theaterarbeit in den Schulen und zur Qualitätssteigerung der Länderbeiträge zum Schultheater der Länder (SDL) ein Coaching-System zu etablieren.Dabei wird angestrebt, dass es in jedem Bundesland bis zu drei Coaches gibt, die den Bewerbergruppen zum SDL unter bestimmten Bedingungen helfend zur Seite stehen können. Die interessierte Schultheatergruppe reicht bei ihrem Landesverband eine Konzeptbewerbung zum nächsten SDL-Thema ein. Der Landesverband entscheidet, ob die Konzeptbewerbung förderungswürdig ist und wählt drei mögliche Gruppen aus, denen dann die Coaches vermittelt werden. Sie begleiten die Gruppe bis zum endgültigen Bewerbungstermin. Damit verbunden soll die Motivation zur SDL-Bewerbung gesteigert werden mit dem Ziel, dass es in jedem Jahr pro Bundesland möglichst viele Bewerbungen aus allen Schularten und Schulstufen zum Thema des jeweiligen SDL gibt.


Coaches werden können Theaterpädagog*innen und Theaterlehrer*innen, die langjährige Erfahrungen in der Kinder- und Jugendtheaterarbeit haben und über Kenntnisse vom Schultheater verfügen. Wünschenswert bei der Auswahl sind praktische Schulerfahrungen.

 

Um SDL-Coach zu werden, sind der Besuch von zwei SDL-Coaching-Fortbildungen sowie eine Teilnahme am SDL als Fachtagungsteilnehmer obligatorisch.

 

AUSFÜHRLICHE INFORMATIONEN
ZUM COACHINGSYSTEM (PDF)

 

Geschichte

Auf eine Initiative der Bundesarbeitsgemeinschaft für das Darstellende Spiel in der Schule e. V. (heute: Bundesverband Theater in Schulen e. V. – BVTS) und der Körber-Stiftung Hamburg hin wurde das SDL 1985 zum ersten Mal veranstaltet. Alle elf Bundesländer waren damals mit einer Gruppe vertreten und zeigten unter dem Motto „Schultheater trifft Freies Theater“ ihre Produktionen. Daneben gab es Fachgespräche und Werkstätten – Elemente, die sich in der Struktur aller späteren Treffen immer wieder finden.

 

AUSFÜHRLICHER TEXT
ZUR SDL GESCHICHTE (PDF)